Aktualisiert am 7. Januar 2026 von Angelika Klein
2025 war kein leichtes Jahr – aber ein wegweisendes. Es war geprägt von großen Entscheidungen, organisatorischem Kraftakt, Abschieden und Neuanfängen. Ein Jahr, in dem sich vieles gleichzeitig sortierte: mein Zuhause, meine finanzielle Situation, mein Arbeitsleben und mein Blick auf die Zeit, die vor mir liegt.
Neben all dem gab es Reisen, die mich tief beeindruckt haben, Bücher, die lange nachwirkten, und Blogprojekte, die trotz aller Turbulenzen gewachsen sind. Dieser Rückblick ist mein Versuch, all das zusammenzuführen – und der vierte Jahresrückblick, den ich in der legendären „Jahresrückblog“-Challenge von Blogger-Coach Judith Peters schreibe.
Meine Themen und Highlights in 2025
Umzug in die eigene Wohnung!
Nach fast 16 Jahren in derselben Wohnung (Rekord für mich!) stand im Januar mein 16. Umzug an – diesmal in die eigene Wohnung. Über die Vorgeschichte habe ich bereits im Jahresrückblick 2024 ausführlich geschrieben. Meine Freundin Jutta aus Norddeutschland, die Ende 2024 schon die neue Wohnung gestrichen hatte, war auch diesmal wieder zur Stelle und unterstützte mich tatkräftig.
Ausgerechnet am Umzugstag, dem 15. Januar, gab es morgens Blitzeis. Vor dem Haus war es spiegelglatt, und wir befürchteten kurz das Schlimmste. Doch die Umzugsleute waren Profis und transportierten alles sicher und ohne Verletzte zum Möbelwagen. Meine Schwester kam nach der Arbeit noch zum Helfen, und am Ende des Tages waren zumindest die wichtigsten Schränke eingeräumt.
Ich muss zugeben: Umzüge zählen für mich zu den anstrengendsten Lebensereignissen überhaupt. Besonders die innere und äußere Unordnung, die sie mit sich bringen, belastet mich sehr. Vor dem Umzug schleppte ich unzählige Kisten zum Wertstoffhof und zum Bücherschrank, nach dem Umzug organisierte ich Möbelabholungen, reklamierte beschädigte Neuanschaffungen und koordinierte Ersatzlieferungen. Der übliche Wahnsinn.
Da es sich diesmal um Wohneigentum handelte, war mit dem Einzug längst nicht alles erledigt. Bis kurz vor meinem Urlaub im Mai beschäftigten mich Notariat, Grundbuchamt und Bank. Fast bis zur letzten Minute vor dem Abflug nach Hanoi war ich unsicher, ob die Finanzierung rechtzeitig über die Bühne gehen würde. Natürlich klappte am Ende alles – aber die letzten Wochen waren emotional sehr fordernd.
Inzwischen hat fast alles seinen Platz gefunden, der Papierkram ist erledigt, und ich bin angekommen. Dass ich mir künftig keine Sorgen mehr machen muss, ob ich mir eine schöne Wohnung leisten kann, ist für mich eine große Erleichterung. Danke, Papa, dass du möglich gemacht hast!


Ich bin Rentnerin
Parallel zur Immobilienfinanzierung fieberte ich meinem Rentenbescheid entgegen. Den Antrag auf Altersrente ab 1. April hatte ich bereits im November 2024 gestellt – und Anfang April war immer noch nichts da. Also telefonierte ich hinterher. Von meiner Seite sei alles in Ordnung, hieß es, es gebe lediglich Verzögerungen. Notfalls würde die April-Rente im Mai nachgezahlt. Na prima. Der Bescheid kam schließlich am 19. April – am Ostersamstag und nur zwei Tage vor meiner Abreise nach Vietnam.
Rentnerin zu sein hat gute und weniger gute Seiten. Die finanzielle Sicherheit tut mir gut – und ja, die habe ich mir nach 43 Beitragsjahren, einem Burnout und einem langen Berufsleben auch verdient. Ich gehöre zu den vielen Boomern, die jetzt in Rente gehen. Wir waren immer viele, mussten hart um Jobs, Status und Anerkennung kämpfen. In der Schule saßen über 30 Kinder in einer Klasse. Die Stillen – ich war eines davon – hatten es nicht leicht. Wir wurden von Mitschülern und Lehrern übersehen.
Unsere Eltern waren Kriegskinder, Geflüchtete und Heimatvertriebene, die ihre Traumata durch Arbeit kompensierten und so das deutsche Wirtschaftswunder schufen. Wir Kinder der 1960er-Jahre lernten früh, uns anzupassen, nicht aufzufallen und zu funktionieren – auch später im Berufsleben.
Als ich Mutter wurde, habe ich gerade einmal ein halbes Jahr pausiert – mehr war finanziell nicht drin, denn das Erziehungsgeld betrug damals nur 600 D-Mark. Nach meiner Scheidung habe ich als Alleinerziehende bald wieder Vollzeit gearbeitet. In der Vergangenheit habe ich mich oft gefragt, warum ich und viele Frauen meiner Generation beim Thema Mütterrente durchs Raster gefallen sind. Meine Tochter ist 1986 geboren, also vor 1992, weshalb ich nun von der neuen Mütterrente profitiere. Auch wenn ich sonst kein Söder-Fan bin: In diesem Punkt hat er meiner Meinung nach recht. 20 Euro mehr Rente im Monat gleichen weder die Tausenden von D-Mark an Kita-Gebühren noch all das aus, was ich als arbeitende Mutter allein gestemmt habe – aber es ist besser als nichts.
Ich habe diesen Blog gegründet, weil ich ohne Arbeit nicht leben kann. Mir ist aber sehr bewusst, dass Arbeit für mich heute – mit fast 64 – nur noch zu meinen eigenen Bedingungen funktioniert. Der Druck, den ich mir selbst mache, ist der einzige, den ich noch aushalte.
Ok, jetzt bin ich abgeschweift. Eigentlich wollte ich nur sagen: Ich habe mir meine Rente hart erarbeitet und freue mich jetzt über die verlässliche monatliche Überweisung 😂.
Die Sicherheit ist das Gute an der Rente. Das Schwierige ist, dass einem die eigene Endlichkeit plötzlich deutlich bewusst wird. Die Rente ist Trostpflaster und Auftrag zugleich: mit der verbleibenden Zeit achtsam umzugehen, sie zu genießen – und möglichst vieles zu vermeiden, was sie unnötig verkürzen könnte (auch wenn die Gen Z das vielleicht nicht gern hört 😁).
Meine Reisen 2025
Mein Reisejahr brachte viele kleine und große Entdeckungen – von bislang unbekannten Ecken der Schwäbischen Alb über unvergessliche Tage im Blauen Land bis zu den Gassen Hanois und den Karsthöhlen der Halong-Bucht.
Im Februar verbrachten meine Schwester und ich mit unserem Vater ein paar schöne Tage in Neustadt an der Weinstraße. Die Mandelblüte ließ wegen der Kälte noch auf sich warten, dafür fanden wir reichlich gemütliche Weinstuben. Ein Höhepunkt war der Besuch des Hambacher Schlosses, das eng mit der deutschen Demokratiegeschichte verbunden ist.
Kurz vor meiner Vietnamreise verbrachte ich zwei Tage in Frankfurt – eine Stadt, die ich erst in den letzten Jahren richtig für mich entdeckt habe. Im Palmengarten standen die Rhododendren in voller Blüte, und im Senckenberg Naturmuseum bestaunte ich beeindruckende Dinosaurierskelette.
Vietnam war ein lang gehegtes Bucketlist-Ziel und erfüllte alle Erwartungen. Gemeinsam mit meiner Freundin Paula aus Melbourne verbrachte ich drei Wochen im Land. Zufällig waren wir genau zum 50. Jahrestag des „Fall of Saigon“ in Hanoi. Die Straßen waren voller Menschen, Fahnen und Nationalstolz – es war laut, voll und zugleich faszinierend. Mehr über diese Reise findest du im Monatsrückblick Mai 2025.
Ab Juni folgten zahlreiche Ausflüge in meiner Heimatregion: zum Beispiel zum Schloss Lichtenstein, nach Sigmaringen, dem Fürstlichen Park Inzigkofen und zur Gedenkstätte Grafeneck. Aus diesen und vielen früheren Touren entstand mein umfassender Guide zu den 52 Highlights der Schwäbischen Alb.
Im August reiste ich mit meiner Schwester nach Regensburg. Stadtführungen, Schloss Thurn und Taxis, Walhalla, Donaudurchbruch und Kloster Weltenburg machten diese Tage zu einem echten Sommerhöhepunkt.
Der Oktober stand im Zeichen meines ersten Bildungsurlaubs „Auf den Spuren des Nationalsozialismus im Alpenraum“ mit der Georg-von-Vollmar-Akademie – verbunden mit einer Reise ins Blaue Land rund um Murnau. Dank einer glücklichen Fügung lernte ich dort den Gästeführer Jac-Peter Tölkes kennen, der mir die Stadt und das Murnauer Moos auf sehr persönliche Weise näherbrachte. Ein echtes Geschenk.
Im Dezember folgten zwei Kurzreisen nach Augsburg und Aachen – mit Weihnachtsmärkten, UNESCO-Welterbe, intensiven Eindrücken und einem lang ersehnten persönlichen Treffen mit der Reisebloggerin Anja von Travel on Toast.

















Mein Jahr als Reisebloggerin
2025 habe ich deutlich weniger Artikel veröffentlicht als im Vorjahr – bedingt durch Umzug, Organisation und persönliche Belastung. Trotzdem gab es wichtige Meilensteine: meine erste CMT mit Presseausweis, neue Kontakte, viele Ideen.
Mein umfangreichster Artikel widmete sich den Highlights der Schwäbischen Alb – 52 Ziele, recherchiert über Monate hinweg. Weitere Regionen sollen folgen, als nächstes das Blaue Land.
Ein großer Fortschritt war mein neuer Pinterest-Workflow. Statt externer Tools arbeite ich inzwischen direkt mit Canva und Tabellenimporten. Im Spitzenmonat Oktober erzielte ich über 63.000 Impressionen und mehr als 1.100 Klicks allein über Pinterest. Die meisten Pinterest-Klicks erreichte ich mit einem einzigen Pin zu meinem Artikel über die schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands, dicht gefolgt vom Artikel über Ausflugsziele rund um Würzburg.
Ein Herzensprojekt wurde zudem mein Artikel zum Bildungsurlaub mit der Georg-von-Vollmar-Akademie – spontan entstanden, aber mit großer Resonanz.
Im November entwickelte ich im Rahmen der Adventskalender-Challenge von The Content Society meinen Newsletter-Adventskalender mit Stadtrundgängen durch historische Altstädte in Deutschland. Daraus sollen 2026 erste digitale Produkte entstehen.
Meine Lieblingsbücher des Jahres 2025
2025 habe ich Romane nicht gelesen, sondern gehört – dank meines Audible-Abonnements, das mich auf Spaziergängen, Zugfahrten und an langen Abenden begleitet hat. Beim Hören bekommen Geschichten durch Stimme und Rhythmus eine eigene Wucht. Drei der 27 Hörbücher sind mir besonders im Gedächtnis geblieben – und genau die stelle ich dir hier kurz vor.
Florian Illies: Wenn die Sonne untergeht*
Florian Illies erzählt vom Sommer 1933: einer Zeit des Übergangs, der Verdrängung und der fatalen Fehleinschätzungen. Im Mittelpunkt steht Thomas Mann, der mit seiner jüdischen Frau Katia und den Kindern an die Côte d’Azur reist – ohne zu ahnen, dass das Exil endgültig sein wird und die Villa in der Münchner Poschingerstraße für immer verloren ist. Illies zeigt die Spannungen innerhalb der Familie Mann und das zermürbende Warten, während sich im Hintergrund die politischen Ereignisse zuspitzen. So entsteht ein dichtes Panorama dieser Wochen – privat und historisch zugleich.
T. C. Boyle: No Way Home*
T. C. Boyle erzählt von Menschen am Rand der Gesellschaft, von moralischen Grauzonen und von Entscheidungen, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Die Figuren geraten in existenzielle Konflikte, bei denen klar wird, wie dünn die Schicht aus Sicherheit und Zivilisation manchmal ist. Boyle schreibt pointiert, ironisch und zugleich gnadenlos ehrlich – und genau das macht das Buch so wirkungsvoll. Zurück bleibt ein Unbehagen, das lange anhält.
Caroline Wahl: Windstärke 17*
„Windstärke 17“ ist die Fortsetzung von „22 Bahnen“ – diesmal aus der Perspektive der jüngeren Schwester erzählt, während im Vorgängerroman die ältere im Mittelpunkt stand. Nach einem tiefen Einschnitt zieht es die Protagonistin an die Küste, wo Wind, Meer und körperliche Arbeit zum Ventil für Trauer, Wut und Schuldgefühle werden. Caroline Wahl schreibt klar, ungeschönt und emotional dicht. Beide Romane bauen zwar aufeinander auf, lassen sich aber auch gut unabhängig voneinander lesen.
Weitere schöne und besondere Momente in 2025














Mein Fazit zu 2025
Worauf ich stolz bin
- auf die Entscheidung für meine Wohnung und meine Autonomie
- dass Anja von Travel on Toast mich in ihre Liste der 50 besten Reiseblogs aufgenommen hat
- auf die Nennung meines Blogs bei NomadenStory als einer der 100 besten deutschen Reiseblogs
- auf fast 150% mehr Webseiten-Besucher als in 2024
- auf die starke Reichweite einzelner Artikel über Pinterest
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
- Ich habe weniger Angst, etwas zu verpassen.
Weil ich schon viel erlebt und gesehen habe, muss ich heute nicht mehr alles mitnehmen. Eine intensive Südamerika-Reise – etwa ins Pantanal oder zu den Iguazú-Wasserfällen – reizt mich nach wie vor, aber sie hat keine Dringlichkeit mehr. Nicht alles muss jetzt sein. - Tropische Hitze belastet mich mehr, als ich dachte.
Vietnam war landschaftlich und kulturell großartig, aber wir waren zu spät im Jahr dort: kaum Regen, dafür drückende Hitze. Für zukünftige Reisen heißt das für mich ganz klar, noch stärker auf die optimale Reisezeit zu achten – erträgliche Temperaturen sind mir inzwischen wichtiger als perfekte Wetterstatistiken 😅. - Leichtes Reisen bleibt meine Baustelle.
Obwohl wir in Vietnam überall günstig Wäsche waschen lassen konnten, wog mein Koffer am Ende wieder über 20 Kilo. Die ständige Kofferzieherei tut mir schlicht nicht mehr gut – nach jeder Reise schmerzt mein rechter Oberarm tagelang. An diesem Thema muss ich arbeiten. Sachdienliche Hinweise nehme ich dankbar entgegen 😉 - Ohne verlässliche Blog-Statistiken verliere ich die Orientierung.
Nach dem Update des Borlabs-Cookies im Juni lehnten deutlich mehr Besucher das Tracking ab, sodass Google Analytics seither weniger als die Hälfte der tatsächlichen Zugriffe anzeigt. Ich habe zwar schnell auf Matomo und Koko Analytics umgestellt, hadere aber weiterhin damit, dass Google Analytics mir keine verlässliche Datengrundlage mehr bietet.
Erste Male – das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt
2025 war ein Jahr mit vielen echten Premieren. Ich habe zum ersten Mal einen Erbvertrag unterschrieben und bin erstmals Immobilienbesitzerin geworden. Seit dem 1. April 2025 bin ich Rentnerin – etwas, das tatsächlich nur einmal im Leben passiert 😃.
Im Januar besuchte ich zum ersten Mal mit Presseausweis die CMT und führte Gespräche mit Ausstellern. Im Oktober machte ich meinen ersten Bildungsurlaub – und das als Rentnerin 😆.
Auch reisetechnisch gab es viele erste Male: Vietnam, das Blaue Land, Kochel- und Walchensee, der Herzogstand, Linz, Aachen und Augsburg standen erstmals auf meiner persönlichen Landkarte. Besonders in Vietnam habe ich kulinarisch viel Neues entdeckt – etwa Egg Coffee, der mich geschmacklich an Tiramisu erinnerte, und frische Frühlingsrollen, die ich seither den frittierten klar vorziehe.
Innerhalb Baden-Württembergs habe ich 2025 etliche Orte erstmals besucht, darunter das Schopflocher Moor, das Randecker Maar, Schloss Sigmaringen, den Fürstlichen Park Inzigkofen, die Heuneburg, den Federsee, die Wimsener Höhle, die Gedenkstätte Grafeneck und Schwäbisch Gmünd.
Ein besonderes Erlebnis war mein erster Besuch einer Lesung von Florian Illies im Oktober – inklusive signiertem Buch, das ich mir später dennoch bei Audible habe vorlesen lassen. Und im Dezember sah ich zum ersten Mal das Richter-Fenster im Kölner Dom, das es bei meinem letzten Besuch vor rund 20 Jahren noch nicht gab.


hier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen.




Dankbarkeit und Herausforderungen
Meine größte Herausforderung war die Kumulation aus Renovierung, Umzug und Organisation unterschiedlicher Baustellen. Ohne Jutta hätte ich das kaum geschafft. Umso dankbarer bin ich, dass es gesundheitlich gut lief und ich viele schöne Begegnungen erleben durfte.
Mein 2025 in Zahlen
- Webseiten-Besucher in 2025: 32.677 vs. 13.428 in 2024.
- Anzahl meiner veröffentlichten Blogartikel: 15 mit insgesamt 39.017 Wörtern – ein bisschen wenig, aber es war ja auch privat ein sehr herausforderndes Jahr. In 2024 waren es 30 Artikel. Mein längster Artikel dieses Jahr war der über die Highlights der Schwäbischen Alb mit ganzen 14.474 Wörtern, also mehr als ein Drittel meiner Jahresleistung. Daran arbeitete ich aber auch ca. 6 Wochen.
- Anzahl veröffentlichter Blogartikel auf meiner Website: 68 mit insgesamt 207.546 Wörtern. Wenige Artikel, aber sehr viele Wörter! Das liegt daran, dass ich einige Artikel geschrieben habe, aus denen man ein Buch machen könnte.
- Blogartikel, die sich für eine VG-Wort-Tantieme qualifiziert haben: 14 (vs. 12 im Jahr 2024)
- Gelesene Bücher: 27 (ohne Reiseliteratur)
Mein Ausblick auf 2026
2026 soll strukturierter, fokussierter und produktiver werden – ohne den Druck der letzten Jahre. Ich weiß, dass nicht alles gleichzeitig geht. Aber ich weiß inzwischen sehr genau, was mir wichtig ist.
Was ich 2026 anders (besser) mache
- Spätestens im Februar gibt es von mir digitale Produkte.
- Ebenfalls im Februar gibt es ein 0€-Produkt.
- Ich arbeite gezielt auf Kooperationen hin (mindestens 5 in 2026).
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
- Ich bin offen für Kooperationen rund um das Thema Reisen in Deutschland. Gern arbeite ich mit Tourismusbehörden, -agenturen, Hotels, Anbietern von Ferienwohnungen etc. zusammen, ebenso mit anderen Bloggern. Schreib mir gern eine E-Mail an , wenn du mit mir kooperieren möchtest.
- Abonniere meinen Newsletter und erfahre als eine der Ersten, wann es meine Mini-Produkte zu kaufen gibt.
- Wenn du Reiseblogger:in, Gästeführer:in oder Vermieter:in von Ferienunterkünften bist: Hast du Lust, auf meinem Blog mit einem Interview über deine Heimatstadt oder -region promotet zu werden? Dann melde dich per E-Mail an bei mir.
Meine Ziele für 2026
Meine Business-Ziele:
- Ab Februar gibt es meine ersten digitalen Produkte – Guides für Rundgänge durch schöne deutsche Altstädte mit Karte und eingezeichneter Route fürs Handy.
- 5 Kooperationen mit Hotels, Destinationen oder Local Guides eingehen.
- 52 Blogartikel schreiben – einen für jede Woche des Jahres.
- Ich möchte 2026 wieder Gastartikel zum Thema Reisen in Deutschland schreiben. Melde dich gern bei mir unter , wenn du einen thematisch passenden Blog hast und auf der Suche nach Gastautoren bist.
- An einer Blog-Challenge von Judith Peters teilnehmen.
- Mindestens ein Short pro Woche auf YouTube veröffentlichen.
- Meine Pinterest-Routine mit 2 bis 3 Pins pro Tag aufrecht erhalten.
- Die Zahl meiner Newsletter-Abonnenten mindestens verdoppeln. 👉 Sammle Karma-Punkte, indem du dich hier anmeldest.
Meine Reise-Ziele:
- Ich mache eine große Reise nach Japan, Borneo, Sizilien oder in den Golf von Neapel.
- Zwei Bildungurlaube mit der Georg-von-Vollmar-Akademie sind schon gebucht: Alpentourismus – ein Raum für Alle?! im April, und im November Identität, Schuld und Nation: Strategien der Neuen Rechten im Kampf um Erinnerungskultur mit Niklas Fischer von Tatort Geschichte als Seminarleiter 😃.
- Mit meiner Schwester fahre ich für ein paar Tage nach Speyer 😍 – eine Stadt, die gar nicht so weit weg ist und die wir beide noch nicht kennen.
Meine persönlichen Ziele:
- Zur Promotionsfeier meiner Tochter nach Innsbruck fahren 🎉🎉🎉
- Mindestens 3 Kilo abnehmen.
- Weiterhin mindestens einmal pro Woche Krafttraining machen.
- Viel Zeit mit Familie und Freunden verbringen.
- Auf eine zweiwöchige Reise nehme ich nicht meinen größten, sondern nur den zweitgrößten Koffer mit. Oh Gott, ich hab jetzt schon Angst … 🙈🙈
Mein Jahresmotto 2026:
2026 steht für mich unter dem Motto: Nicht alles. Aber das Richtige.
Nach einem Jahr großer Entscheidungen möchte ich meine Energie gezielt einsetzen – für Projekte, die mir wirklich wichtig sind, und für ein Leben, das sich stimmig anfühlt.


Liebe Angelika,
das klingt nach einem in vielerlei Hinsicht bewegenden Jahr. Schön, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Vor allem deine Gedanken zum Renteneintritt können viele ältere Frauen inspirieren, diese letzte Lebensphase bewusst zu gestalten: sich an all die schönen Dinge zu erinnern, alte Vorhaben neu aufgreifen und vor allem, diese Zeit zu genießen.
Herzendgrüße vom Chiemsee – auch ein lohnendes Reiseziel 🙂
Ulrike
Liebe Ulrike,
vielen Dank für deinen schönen Kommentar! Ich sehe, wir haben eine ähnliche Einstellung zum Umgang mit dem neuen Lebensabschnitt 😃. Ich stimme dir absolut zu, dass der Chiemsee ein lohnendes Reiseziel ist – da war ich schon öfter und fahre auch sicher nochmal hin.
Herzliche Grüße,
Angelika
Liebe Angelika, ein gutes neues Jahr mit vielen neuen Ufern und wunderbaren Begegnungen für Dich!
Dein reflektierter Jahresrückblick hat mich sehr motiviert, wieder mehr – vor allem für mich – zu schreiben. Zwei Punkte Deines Rückblicks haben mich besonders berührt:
Umzug! Eine Riesen-Leistung ich bin vor ziemlich genau 17 Jahren das zum letzten Mal umgezogen und bekomme in Gedanken daran noch Schweißausbrüche.
Leichtes Gepäck! Daran tüftele ich – als passionierte Bahnfaherin/Fußgängerin schon eine ganze Weile – mit viel Luft nach oben.
Herzliche Grüße aus Unterfranken von Renate
Liebe Renate,
vielen Dank für deinen netten Kommentar und die guten Wünsche! Dir ebenfalls ein gutes Neues, mit vielen schönen Erlebnissen! Ich kann dir sehr empfehlen, einen Jahresrückblick zu schreiben. Jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht, wie viel das mit mir macht. Dadurch setze ich mich mit bestimmten Situationen nochmal bewusst auseinander, was ich sonst vermutlich nicht tun würde. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich dich in Kochel für deinen kleinen Koffer bewundert. Dazu brauche ich unbedingt Tipps von dir, wenn wir uns wiedersehen.
Herzliche Grüße
Angelika