Aktualisiert am 12. Februar 2026 von Angelika Klein
Manche Orte erschließen sich nicht auf den ersten Blick. Murnau am Staffelsee ist so ein Ort. Zwischen Staffelsee, Alpenvorland und Murnauer Moos liegt ein Markt, der Kunstgeschichte, Natur und bayerische Lebensart auf besondere Weise verbindet – vorausgesetzt, man weiß, wo man hinschauen muss.
Murnau gilt als Hauptort des Blauen Landes, jener Landschaft, die untrennbar mit dem Blauen Reiter verbunden ist. Schon seit meiner Schulzeit fasziniert mich diese Gruppe expressionistischer Künstler, deren Spuren sich in Murnau und seiner Umgebung bis heute finden.
Kurz vor meiner Reise ergab sich eine glückliche Fügung: Über eine gemeinsame Freundin lernte ich den Murnauer Gästeführer Jac-Peter Tölkes kennen. So hatte ich bei meinem Besuch im Oktober 2025 die Gelegenheit, Murnau nicht nur auf eigene Faust zu entdecken, sondern gemeinsam mit einem Insider, der den Ort seit Jahren kennt und mir viel Interessantes darüber erzählen konnte. Er kennt nicht nur Jahreszahlen, sondern macht auch Zusammenhänge, Geschichten und Stimmungen sichtbar.
Im folgenden Interview spricht Jac-Peter von „seinem“ Murnau: von bekannten Orten und stillen Ecken, von der besonderen Landschaft des Murnauer Mooses, von Kunst, Geschichte und persönlichen Perspektiven. Ein Gespräch für alle, die Murnau besser verstehen möchten – und Lust haben, hinter das Offensichtliche zu schauen.
Murnau am Staffelsee – auf einen Blick
Lage:
Oberbayern, im Alpenvorland zwischen München und Garmisch-Partenkirchen
Region:
Blaues Land
Bekannt für:
Künstlerort des Blauen Reiters, Murnauer Moos, Staffelsee, farbig gestaltete Marktstraße
Besonderheiten:
Kombination aus Kunstgeschichte, Moorlandschaft und lebendiger Markttradition
Reisedauer:
1 Tag für Murnau selbst, mehrere Tage bis Wochen als Ausgangspunkt für Ausflüge
Beste Reisezeit:
April bis Oktober für Natur, Spaziergänge und Radtouren; Winter für ruhige Atmosphäre
Für wen geeignet:
Kultur- und kunstinteressierte Reisende, Naturliebhaber, Genießer, Slow Traveller
ideal auch für alle, die gern ohne große Steigungen unterwegs sind
Gespräch mit dem Murnauer Gästeführer Jac-Peter Tölkes
Wer hier spricht
Jac-Peter Tölkes ist seit vielen Jahren Wahl-Murnauer und seit 2022 als Gästeführer rund um Murnau tätig. Mit Herz, Neugier und einem feinen Gespür für Zusammenhänge zeigt er Gästen die besonderen Orte und Geschichten der Region – fundiert, lebendig und gelegentlich mit einem Augenzwinkern. Als zertifiziertes Mitglied im Gästeführerverband bildet er sich kontinuierlich weiter. Seine Führungen können auf Wunsch auch barrierearm gestaltet werden.
Ich habe Jac als jemanden erlebt, der Murnau nicht über Jahreszahlen erklärt, sondern über Zusammenhänge, Stimmungen und Geschichten. Genau deshalb lasse ich ihn hier so ausführlich zu Wort kommen.

💡 Tipp: Wenn du Murnau selbst entdecken möchtest, findest du weiter unten meine ganz persönlichen Tipps zu Unterkünften, Cafés und Ausflügen in die Umgebung.
Murnau verstehen: Lage, Charakter, Lebensgefühl
Wer bist du, und was hat dich nach Murnau geführt?
Ich bin Jac-Peter Tölkes und seit einigen Jahren als Gästeführer in und um Murnau tätig. Nach rund zwanzig Jahren mit häufigen Umzügen wollte meine Familie sesshaft werden. Murnau kannten und mochten wir bereits – und hatten schließlich das Glück, hier eine Bleibe zu finden.
Was fasziniert dich bis heute an Murnau, obwohl du den Ort so gut kennst?
Vor allem die Lage und die Menschen. Wir liegen im bayerischen Voralpenland, sehen die Berge, ohne von ihnen erdrückt oder beschattet zu werden. In fußläufiger Entfernung befinden sich gleich drei Seen – Staffelsee, Riegsee und Froschhauser See –, die je nach Jahreszeit zum Baden, Wassersport, Eislaufen oder sogar zum Langlaufen einladen.
Die Bevölkerung setzt sich aus alteingesessenen Familien und Zugezogenen zusammen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen hierhergefunden haben. Dieses Miteinander prägt den Ort: Traditionen werden gepflegt, gleichzeitig ist man offen für Neues. Rund 12.000 Einwohnerinnen und Einwohner engagieren sich in etwa 140 Vereinen und gestalten so das aktive Leben in Murnau.
Wie würdest du Murnau jemandem beschreiben, der noch nie hier war?
Als Kleinstadt zwischen München und Garmisch-Partenkirchen, die seit über 2.000 Jahren an einer wichtigen Verbindung zwischen Deutschland und Italien liegt. Je nach Himmelsrichtung eröffnen sich unterschiedliche Perspektiven und Stimmungen – vom Murnauer Moos über den Staffelsee bis zu den alpinen Gebirgszügen. Murnau bietet vieles von dem, was man zum Leben braucht – oft mehr, als man von einem Ort dieser Größe erwarten würde.
Was Murnau am Staffelsee besonders macht
Was unterscheidet Murnau deiner Meinung nach von anderen Orten im bayerischen Alpenvorland?
Ein entscheidender Schritt war die Verlegung der Bundesstraße B2 aus der Ortsmitte heraus. Die dadurch vor rund 25 Jahren entstandene Fußgängerzone prägt bis heute das besondere Flair unseres Ortes. Hinzu kommt die von dem Architekten Emanuel von Seidl initiierte Ortverschönerung, die zwischen 1906 und 1913 umgesetzt wurde und das Ortsbild nachhaltig beeinflusst hat.
Darüber hinaus verfügt Murnau über eine sehr gute Infrastruktur: Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik sowie zahlreiche medizinische Praxen sichern die Versorgung, und mit Einrichtungen von Kindergarten bis Gymnasium sind auch Bildung und Erziehung vor Ort gut abgedeckt.
Neben Ortsbild und Infrastruktur gibt es aber noch etwas, das Murnau mindestens genauso stark prägt – und das man nicht planen oder gestalten kann: die Landschaft direkt vor der Haustür. Welche Rolle spielen Staffelsee und Murnauer Moos für die Identität des Ortes?
Aus meiner Sicht spielt das Murnauer Moos eine größere Rolle als der Staffelsee. Murnau besitzt erst seit 1979 einen kleinen Anteil am Staffelseeufer, auch wenn der See bereits seit etwa 150 Jahren viele Sommerfrischler anzieht, die seit 1879 bequem mit der Bahn anreisen konnten.
Das Murnauer Moos hingegen wird seit Menschengedenken genutzt – zunächst vor allem landwirtschaftlich. Seit rund 40 Jahren steht der Naturschutz im Vordergrund, sodass das Moos heute naturschutzgerecht bewirtschaftet und gepflegt wird. Mit einer Fläche von etwa 36 Quadratkilometern ist es eines der größten zusammenhängenden Moorgebiete der Region und Lebensraum für Tausende von Tierarten sowie rund 1.100 Pflanzenarten.

Geschichte, die Murnau bis heute prägt
Welche geschichtlichen Entwicklungen haben Murnau besonders geprägt?
Aus meiner Sicht waren es vor allem zwei Entscheidungen des deutschen Königs und späteren Kaisers Ludwig der Bayer, die Murnau nachhaltig beeinflusst haben. Im Jahr 1322 erhob er das Dorf zum Markt – ein Privileg, das bis heute fortwirkt. Seitdem darf Murnau viermal im Jahr Markt halten: den Palmmarkt am Palmsonntag, den Skapuliermarkt im Juli, den Michaelimarkt Ende September und den Leonhardimarkt am 6. November. Diese Märkte zogen schon früh Menschen aus dem Umland an und prägten das wirtschaftliche Leben des Ortes.
Eine zweite, lange wirksame Entscheidung folgte 1332: Ludwig der Bayer kaufte den Markt Murnau dem Augsburger Bischof ab und schenkte ihn dem von ihm kurz zuvor gestifteten Kloster Ettal. Murnau erhielt dabei die Aufgabe, Verwaltung und Rechtsprechung für die Klosterländereien zu übernehmen – eine Funktion, die der Ort bis zur Säkularisation im Jahr 1803, also über 480 Jahre lang, ausübte.
Und damit sind wir bei den Persönlichkeiten, die Murnau geprägt haben …
Mehrere Persönlichkeiten haben die Entwicklung Murnaus entscheidend beeinflusst. Emeran Kottmüller, Brauer, Geschäftsmann und Politiker, setzte sich erfolgreich für den Eisenbahnanschluss ein, der 1879 realisiert wurde. Der Architekt Emanuel von Seidl ließ sich in Murnau nieder, legte den bis heute bestehenden Seidl-Park an und prägte mit der Ortverschönerung zwischen 1906 und 1913 das Ortsbild nachhaltig.
Auch literarische und politische Spuren wurden in Murnau hinterlassen: Der Schriftsteller Ödön von Horváth lebte und arbeitete zwischen 1924 und 1933 überwiegend hier. Dr. Leopold Huber, Lehrer und Lokalpolitiker, leistete Widerstand gegen den Nationalsozialismus und diente Horváth als Vorbild für den Ich-Erzähler in „Jugend ohne Gott“.
Mit Christoph Probst, der 1919 in Murnau geboren wurde und 1943 als Mitglied der Weißen Rose hingerichtet wurde, ist der Ort zudem eng mit der Geschichte des Widerstands gegen die Nazidiktatur verbunden.
Schließlich engagierten sich James Loeb und seine Frau Marie Antonie als Mäzene und Wohltäter für Murnau – unter anderem geht der Bau des Krankenhauses, das 1932 eröffnet wurde, auf ihr Wirken zurück.
Gibt es Orte oder Details, die oft übersehen werden, aber viel erzählen?
Viele Gebäude in Murnau erzählen Geschichte, auch wenn es kaum sehr alte Bausubstanz gibt. Mehrere Großbrände haben den Ort immer wieder stark verändert. Bis 1803 war Murnau zudem der südlichst gelegene Markt zwischen München und Scharnitz, da das Werdenfelser Land dem Bistum Freising unterstand. Diese besondere Lage spiegelt sich unter anderem in der wechselvollen Geschichte des Murnauer Schloss wider, die bis heute nachvollziehbar ist.
Künstlerort Murnau – mehr als der Blaue Reiter
Viele verbinden Murnau mit Kunst und dem „Blauen Reiter“ – was sollten Besucher darüber unbedingt wissen?
Die Künstlerinnen und Künstler der „Neuen Künstlervereinigung München“ waren weder die ersten noch die letzten Kunstschaffenden, die in und um Murnau gewirkt haben. Schon vor den Expressionisten lebten und arbeiteten Künstler wie Johann Michael Wittmer, Philipp Sporrer, Carl Spitzweg oder Waldemar Kolmsperger in der Region.
Auch später blieb Murnau ein Anziehungspunkt für Kunstschaffende. Künstlerinnen und Künstler wie Carl und Erna Rabus, Cuno Fischer oder Rudolf Pfefferer setzten diese Tradition fort. Bis heute ist der Ort lebendig: Aktuell sind drei Künstlervereinigungen in und um Murnau aktiv.
Während der Blaue Reiter vielen von uns aus dem Kunstunterricht vertraut ist und in Westeuropa einen festen Platz in der Kunstgeschichte hat, ist diese Künstlervereinigung international längst nicht überall bekannt. Was jedoch alle Besucher unabhängig davon wahrnehmen, ist das besondere Licht der Landschaft rund um Murnau – und die Vielzahl an Motiven, die bis heute zum künstlerischen Arbeiten inspirieren.
Bevor wir weitergehen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das, was viele als Erstes mit Murnau verbinden – und was gleichzeitig nur ein Teil der Geschichte ist.
Das Murnauer Moos – Natur, Nutzung und Verantwortung
Fakten zum Murnauer Moos
- Moor, nicht Moos:
Der Begriff Moos bezeichnet in Bayern eine Moorlandschaft, keine Moospflanzen. - Größtes Moor Mitteleuropas:
Mit rund 32 km² Fläche gilt das Murnauer Moos als größtes zusammenhängendes Moorgebiet Mitteleuropas. - Nach der Eiszeit entstanden:
Das Moor bildete sich nach dem Rückzug des Loisach-Gletschers vor etwa 15.000 Jahren. - Artenreicher Lebensraum:
Es ist Heimat zahlreicher, teils seltener Tier- und Pflanzenarten und steht größtenteils unter Naturschutz. - Wichtig fürs Klima:
Moore speichern große Mengen Kohlenstoff und spielen eine bedeutende Rolle im Klimaschutz.
Was macht das Murnauer Moos aus deiner Sicht so besonders?
Für mich ist das Murnauer Moos in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich. Seit Jahrhunderten wurde es von den Menschen genutzt – etwa durch das Mähen von Schilf als Einstreu für Stallungen, das Sammeln von Beeren, Wurzeln und Kräutern oder durch Jagd und Fischerei. Auch das Stechen von Torf spielte eine Rolle, sowohl zum Heizen als auch zu Heilzwecken.
Interessant ist, dass der vergleichsweise kurze, rund hundert Jahre andauernde Gesteinsabbau in den nördlichen Mooshügeln, den sogenannten „Köcheln“, deutlich stärkere Spuren hinterlassen hat als die etwa tausendjährige, überwiegend extensive Nutzung zuvor.
Heute ist das Murnauer Moos ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Was viele nicht vermuten: Ohne gezielte menschliche Eingriffe in die Landschaftspflege sähe das Moos nicht so aus, wie wir es heute kennen. Es wäre auch nicht Heimat für diese große Vielfalt an Arten. Menschen – echte Experten – schaffen hier gezielt Lebensräume, die den Bedürfnissen der jeweiligen Tier- und Pflanzenarten entsprechen.
Wie verändert sich das Moos im Lauf der Jahreszeiten?
Das Murnauer Moos zeigt sich zu jeder Jahreszeit in einer ganz eigenen Stimmung. Besonders farbenprächtig ist es zwischen Ende April und Anfang August, wenn viele Pflanzen blühen. Aber auch außerhalb dieser Zeit gibt es viel zu entdecken.
Von März bis Oktober begleitet einen der Gesang zahlreicher Vogelarten, Ende September kommt mit der Hirschbrunft ein besonderes Naturerlebnis hinzu – selbstverständlich aus sicherer Entfernung. Und im Winter schließlich strahlt das Moos eine tiefe, fast kontemplative Ruhe aus.
Welche Wege oder Aussichtspunkte empfiehlst du Besuchern, die das Moos zum ersten Mal erkunden?
Für eine erste Erkundung eignet sich der etwa zwölf Kilometer lange Moos-Rundweg, der gut ausgeschildert ist. Ich empfehle, eine Brotzeit mitzunehmen und sie an einer der Schutzhütten entlang des Knüppelwegs zu genießen.
Wenn „Familie Biber“ es zulässt und der Weg nicht durch aufgestautes Wasser unpassierbar ist, lohnt sich auch der kurze Moos-Rundweg mit rund drei Kilometern Länge. Eine weitere schöne Möglichkeit ist ein Spaziergang ab dem Gut Weghaus nach Westen – zunächst auf asphaltierten Wegen, später auf Kieswegen und schmalen Pfaden. Man geht einfach so weit, wie man möchte, und kehrt anschließend auf demselben Weg zurück.
Als Aussichtspunkte empfehle ich zwei Orte: einen Pavillon an der Kottmüller-Allee sowie einen Punkt nahe der Siedlung Berggeist, den man vom Gasthaus Ähndl aus in etwa 30 bis 45 Minuten zu Fuß erreicht.

Tipps von Jac-Peter Tölkes für das Verhalten im Murnauer Moos
- Bitte bleib auf den ausgewiesenen Wegen.
Zum Schutz der empfindlichen Moorlandschaft – und auch zu deiner eigenen Sicherheit, denn abseits der Wege kann man im Moos schnell einsinken und sich nur schwer selbst befreien. - Hunde gehören im Moos an die Leine.
Besonders während der Brutzeit schützt das bodenbrütende Vogelarten und andere Wildtiere. - Nimm alles wieder mit, was du mitgebracht hast.
Auch organische Abfälle verändern das empfindliche Gleichgewicht des Mooses. - Begegne der Tierwelt mit Rücksicht und Abstand.
Beobachten ja – stören oder aufscheuchen bitte nicht. - Ein besonderer Hinweis für Radfahrerinnen und Radfahrer:
Nicht alles, was auf den Wegen liegt, ist totes Holz. Mitunter handelt es sich um eine Kreuzotter, die es nicht überlebt, überfahren zu werden.
Persönliche Perspektiven & Lieblingsorte
Was sollte man in Murnau unbedingt gesehen haben – und welche Ecken überraschen Besucher besonders?
Unbedingt sehenswert ist die Fußgängerzone mit Obermarkt und Untermarkt. Sie überrascht viele Besucher mit ihren bunten, teils bemalten Hausfassaden, den acht Brunnen, den schmückenden Bäumen links und rechts der Straße sowie den sogenannten „Auslegern“ – kunstvoll gestalteten Werbetafeln an den Hausfassaden, die darüber informieren, was in dem jeweiligen Geschäft, Restaurant oder auch einer Arztpraxis angeboten wird.
Zu den weiteren Highlights zählen das Schlossmuseum, die beiden heute noch bestehenden Brauereien – von ehemals mehr als zehn –, die Kottmüllerallee sowie das Gasthaus Ähndl, dessen Biergarten nicht nur kulinarisch, sondern vor allem wegen der Aussicht ein besonderer Ort ist. Gleich daneben liegt die Ähndl-Kirche. Ebenfalls einen Besuch wert sind der Seidlpark und natürlich die drei Seen (Staffelsee, Riegsee, Froschhauser See) rund um Murnau.

Zum Schluss: Was von Murnau bleibt
Zum Abschluss ein Punkt, der mir bei Reisen selbst immer wichtiger wird: Was wünschst du dir, dass Besucher aus Murnau mit nach Hause nehmen – außer Fotos?
Erholung. Und die Erinnerung an eine gute Zeit, die sie hier verbracht haben.
Wenn du Murnau nach diesem Gespräch selbst entdecken möchtest, findest du weiter unten meine persönlichen Eindrücke, Tipps und Empfehlungen für einen Aufenthalt vor Ort.
Persönlicher Dank an Jac-Peter Tölkes
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Jac bedanken, den ich in Murnau gleich mehrfach begleiten durfte: am Tag nach meiner Ankunft bei einem Stadtrundgang und zwei Tage später bei einer Führung durch das Murnauer Moos. Eigentlich wollten wir im Moos den kurzen Rundweg gehen. Doch der Weg war wegen eines Biberbaus unpassierbar. Stattdessen gingen wir ein Stück die Anhöhe hinauf zu einem Aussichtspunkt über das Moos. Von dort eröffnete sich ein weiter Blick über die Moorlandschaft – an diesem Tag mit besonders guter Sicht und klarer Luft.
Nach unserer kleinen Runde besuchten wir noch die Ähndl-Kirche, diese fotogene kleine Kirche direkt am Moos, und ließen die Führung bei einem Kaffee im Biergarten des Gasthauses Ähndl ausklingen. Im April komme ich wieder nach Murnau – dann hoffentlich, um die große Runde durchs Moos zu wandern.
Diese Mischung aus Wissen, Flexibilität und Gespür für besondere Momente hat mir gezeigt, wie viel es ausmacht, mit jemandem unterwegs zu sein, der seine Region wirklich kennt – und liebt.
Geführte Rundgänge durch Murnau mit Jac-Peter Tölkes
Wer Murnau nicht nur sehen, sondern wirklich verstehen möchte, ist bei einer Führung mit Jac-Peter Tölkes genau richtig. Als ortskundiger Gästeführer vermittelt er Geschichte, Kunst und Landschaft nicht als trockene Fakten, sondern als zusammenhängende Erzählung – immer mit Blick auf das, was Murnau bis heute prägt. Seine Rundgänge führen durch die Ortsmitte ebenso wie ins Murnauer Moos und machen sichtbar, wie eng Natur, Kultur und Alltagsleben hier miteinander verbunden sind.
Besonders schätzen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Jac nicht nur Bekanntes erklärt, sondern auch Zusammenhänge aufzeigt, die man sonst leicht übersieht. Wer tiefer in die Geschichte des Marktes, die Bedeutung des Künstlerortes oder die Besonderheiten der Moorlandschaft eintauchen möchte, findet auf seinen geführten Rundgängen einen echten Mehrwert. Informationen zu Terminen und Angeboten gibt es auf seiner Website.
Viele der Orte, die Jac im Interview erwähnt, lassen sich gut auf eigene Faust erkunden. Für den Überblick habe ich dir hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Murnau zusammengestellt:
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Murnau am Staffelsee
Auch auf eigene Faust lässt sich Murnau am Staffelsee gut erkunden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander und sind bequem zu Fuß erreichbar:
- Münter-Haus
Ehemaliges Wohnhaus von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky und einer der zentralen Orte des Blauen Reiters. Das Haus vermittelt heute als Museum einen sehr persönlichen Einblick in Leben, Werk und Alltag der Künstler und gilt als Schlüsselort der modernen Kunstgeschichte in Deutschland. - Schlossmuseum Murnau
Museum zur Orts- und Kunstgeschichte im historischen Murnauer Schloss. Neben der Entwicklung des Marktes werden hier auch Werke und Hintergründe der Künstler des Blauen Reiters gezeigt, ergänzt durch wechselnde Sonderausstellungen. - Murnauer Moos
Weitläufiges Moorgebiet mit Spazier- und Wanderwegen, das die Landschaft rund um Murnau nachhaltig prägt. Als eines der größten zusammenhängenden Moore Mitteleuropas ist es Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und ein besonderer Ort für Naturbeobachtungen zu jeder Jahreszeit. - Marktstraße Murnau
Die farbig gestaltete Fußgängerzone mit Ober- und Untermarkt bildet das Herz Murnaus. Mit Mariensäule, Brunnen, Cafés, kleinen Geschäften und dem Rathaus bietet sie schöne Fotomotive und lädt zu einem entspannten Bummel durch die Ortsmitte ein. - Kirche St. Georg (Ramsachkirche)
Auf einem Hügel am Rand des Murnauer Mooses gelegen, zählt das sogenannte Ähndl zu den ältesten Kirchen der Region. Von hier eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über die Moorlandschaft bis zu den Alpen; der benachbarte Biergarten ist wegen seiner Lage und Aussicht besonders beliebt. - Pfarrkirche St. Nikolaus
Die barocke Pfarrkirche mit angrenzendem Friedhof ist nicht nur wegen des Grabes von Gabriele Münter ein bedeutender Ort. Bei schönem Wetter bietet sich von hier zudem ein weiter Ausblick über das Blaue Land und die umliegende Landschaft. - Staffelsee
Die Murnauer Bootsanlegestelle Achele in der sogenannten Schweinebucht liegt rund einen Kilometer vom Bahnhof entfernt. Hier befinden sich ein Badeplatz, ein Bootsverleih sowie ein Uferweg, der zu Spaziergängen mit Blick auf See und Alpen einlädt.
Diese Orte bilden eine gute Grundlage für einen ersten Besuch und lassen sich – je nach Interesse und Tempo – gut miteinander kombinieren, ob für einen Abstecher oder einen ganzen Tag in Murnau.

Meine persönlichen Eindrücke aus Murnau
Bei den Rundgängen mit Jac-Peter Tölkes und meinen Streifzügen durch Murnau konnte ich erleben, wie eng Landschaft und kulturelle Entwicklung hier miteinander verflochten sind. Einige Orte haben mich dabei besonders überrascht – nicht unbedingt durch ihre Bekanntheit, sondern durch Details, die man erst wahrnimmt, wenn man sich Zeit nimmt.
Das Münter-Haus
Das Haus ist nicht nur ein Museum, sondern ein sehr persönlicher Ort – man hat das Gefühl, Münter und Kandinsky könnten jederzeit zur Tür hereinkommen und weiter an ihren Bildern arbeiten. Dass hier noch Originalmöbel erhalten sind und man vor einem Schränkchen oder einer Treppe steht, die Wassily Kandinsky selbst bemalt hat, macht den Besuch ungewöhnlich nahbar. Wenn man vom blühenden Garten auf Murnau und die Landschaft blickt, bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wie hier gelebt, gearbeitet und gedacht wurde – und warum Murnau für die Künstler des „Blauen Reiter“ eine so große Bedeutung hatte.
Das Schlossmuseum Murnau
Im Schlossmuseum gibt es neben vielen Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler des „Blauen Reiters“ auch eine Dauerausstellung über Leben und Werk Ödön von Horváths sowie eine beeindruckende Hinterglaskunst-Sammlung, in der ich sogar ein Werk von Gerhard Richter entdeckte (Ifrit, 2010). Das Museum ist sehr gut konzipiert, übersichtlich und gewährt zugleich tiefe Einblicke in Hintergründe – ein Ort, an dem man problemlos mehrere Stunden verbringen kann, wenn man sich auf die Kunst einlässt. Für mich gehört es zu den Highlights in Murnau.
Spaziergang mit Ausblick: der Königsweg
Sehr ans Herz legen möchte ich dir auch den Königsweg, einen rund vier Kilometer langen Rundweg durch Murnau. Er startet am König-Ludwig-Denkmal im Kurpark, führt durch ein kleines Wäldchen zur Luitpold-Höhe und weiter hinauf zur Ludwigshöhe, von der sich ein wunderbarer Blick auf den Staffelsee öffnet. Unterwegs informieren zahlreiche Tafeln über die Geschichte Murnaus und die Wittelsbacher, aber auch über Christoph Probst, dessen Elternhaus in der Nähe liegt. Immer wieder laden Bänke und Ausblicke zum Verweilen ein – ein Spaziergang, der Bewegung, Geschichte und Landschaft auf sehr angenehme Weise verbindet. Weitere Themenwege und Wandertipps findest du auf der Murnauer Tourismus-Website.
Wenn du nun selbst mit der Planung beginnst, helfen dir die folgenden Abschnitte bei der Orientierung – von Ausflugsideen über Unterkünfte bis hin zur Anreise.




Praktische Hinweise & Ausflüge in die Umgebung
Ausflüge, die ich schon unternommen habe
Hier beschränke ich mich auf eine Auswahl, denn ich plane noch einen separaten Artikel über Ausflugsziele in der Region:
Ein herrlicher Tagesausflug war der zum Schloss Neuschwanstein, kombiniert mit einem Spaziergang am Alpsee und einem Rundgang durch Füssen. Das Städtchen ist ausgesprochen hübsch und bietet mit Lechfall, Franziskanerkloster und Hohem Schloss deutlich mehr, als die meisten erwarten.
Sehr lohnend war auch der Abstecher zur Wieskirche und zum Kloster Ettal – zwei Orte, die sich gut an einem Tag verbinden lassen und ganz unterschiedliche Facetten bayerischer Geschichte zeigen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Seilbahnfahrt auf den Laber mit weitem Blick bis zum Starnberger See, gefolgt von einem Bummel durch Oberammergau.
Besonders schön fand ich einen Abendspaziergang am Staffelsee bei Seehausen zum Sonnenuntergang, als kaum noch jemand unterwegs war – sowie ein Spaziergang am Riegsee. Beim nächsten Besuch möchte ich den See unbedingt umrunden.

Ausflüge, die ich für meinen nächsten Besuch plane
Für meinen Aufenthalt im April stehen bereits weitere Ziele auf meiner Liste: eine Bootsfahrt auf dem Staffelsee, ein Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen mit Zugspitze und Eibsee, ein Besuch im Freilichtmuseum Glentleiten sowie ein Abstecher nach Bernried zum Museum der Phantasie.
Weitere Ziele in der Nähe von Murnau, wie Kochelsee, Walchensee, das Franz-Marc-Museum oder der Herzogstand verdienen aus meiner Sicht einen eigenen Beitrag – die Region gibt dafür mehr als genug her.
Übernachten in und rund um Murnau – meine Tipps
Murnau bietet Unterkünfte für unterschiedliche Ansprüche – vom komfortablen Luxushotel bis zur familiären Pension. Je nachdem, ob man Wert auf Wellness, zentrale Lage oder Ruhe legt, lohnt sich ein genauer Blick.
Alpenhof Murnau*
Der Alpenhof Murnau ist das einzige Fünf-Sterne-Hotel am Ort und liegt unweit des Murnauer Mooses in ruhiger Lage mit Blick Richtung Alpen. Wer Erholung, gehobenen Komfort und einen großzügigen Spa-Bereich sucht, ist hier gut aufgehoben. Die Lage eignet sich besonders für Gäste, die Natur und Ruhe schätzen und Murnau eher als Ausgangspunkt für Spaziergänge und Ausflüge nutzen möchten.
Hotel Post Murnau garni*
Mitten in der Fußgängerzone gelegen, ist das Hotel Post ideal für alle, die gern zentral wohnen und abends noch durch den Ort bummeln möchten. Historisch interessant: König Ludwig II. übernachtete hier auf dem Weg zu Schloss Linderhof. Heute verbindet das Haus Tradition mit einer sehr guten Lage – perfekt, um Murnau zu Fuß zu erkunden.
Haus Andre – mein persönlicher Geheimtipp
Ich selbst habe in Riedhausen, zwischen Murnau und Seehausen, in der kleinen Familienpension Haus Andre übernachtet – und mich dort sehr wohlgefühlt. Die Lage ist ruhig, die Zimmer hell und freundlich eingerichtet, mit Massivholzmöbeln und Balkon. Die Badezimmer sind zwar älteren Datums, aber alles war tipptopp sauber. Dazu kommen faire Preise und eine angenehme, persönliche Atmosphäre. Ideal auch für Urlaub mit Hund und für Fahrradfahrer. Ein echter Geheimtipp für alle, die es unkompliziert und gemütlich mögen.
Cafés & Restaurants in Murnau – meine Empfehlungen
Eines vorweg: In Murnau ist es abends – vor allem am Wochenende – fast unmöglich, ohne Reservierung einen Tisch zu bekommen. Das gilt selbst noch im Oktober. Wer spontan essen gehen möchte, sollte entweder unbedingt vorab reservieren oder sehr früh am Abend unterwegs sein – idealerweise spätestens gegen 18 Uhr.
Il Duetto
Am ersten Abend hatte ich Glück und bekam beim Italiener Il Duetto am Obermarkt noch einen Tisch. Ich entschied mich für ein köstliches Steinpilzrisotto, dazu einen Beilagensalat. Der Service war sehr freundlich und schnell, die Speisekarte bietet eine gute Auswahl an Pizza, Pasta sowie italienischen Fleisch- und Fischgerichten – alles zu fairen Preisen. Eine gute Adresse für einen genussvollen Start in den Abend.
Karg-Bräustüberl
Im Karg-Bräustüberl am Untermarkt stehen Gäste ohne Reservierung oft schon gegen 17 Uhr vor der Tür, um noch einen Platz zu bekommen – so habe ich es auch gemacht. Belohnt wurde ich mit einem Biergulasch vom „Riegseer Weideochs“ mit Spätzle und gemischtem Salat. Eine gemütliche, typisch bayerische Brauereigaststätte, in der man ohne Reservierung meist an einen großen Tisch zu anderen Gästen gesetzt wird. Wer Geselligkeit mag, ist hier genau richtig.
Auszeit im Kurpark – mein Lieblingslokal
Mein persönlicher Favorit in Murnau war das Auszeit im Kurpark. Das Restaurant liegt herrlich im Grünen und verbindet ein modernes, zugleich warmes Ambiente mit schönen Bildern an den Wänden. Vor allem aber stimmt hier die Küche: Ich habe mich für ein Wolfsbarschfilet auf Ratatouille mit gebratener Polentaschnitte entschieden – hervorragend zubereitet. Ein Ort, an dem man gerne länger sitzen bleibt und den Abend bewusst genießt.
Barbara Krönner Konditorei & Kaffeehaus
Für eine süße Pause zwischendurch oder einen gemütlichen Nachmittag lohnt sich ein Besuch in der Konditorei Krönner in der Fußgängerzone. Bei schönem Wetter sitzt man draußen mitten im Geschehen und kann aus einem köstlichen und sehr vielfältigen Angebot an Kuchen und Torten wählen. Ein klassisches Café, wie man es sich wünscht – ideal zum Beobachten, Verweilen und Genießen.
Anreise & Mobilität – Tipps für deine Reise nach Murnau
Murnau ist gut erreichbar – egal, ob du mit dem Auto, dem Zug oder öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist. Durch seine Lage im bayerischen Alpenvorland bietet der Ort bequeme Verbindungen aus ganz Deutschland und ein übersichtliches Verkehrsnetz vor Ort.
Mit dem Zug
Eine der entspannten Möglichkeiten ist die Anreise mit der Bahn: Ab München Hauptbahnhof fährt regelmäßig ein Regionalzug nach Murnau am Staffelsee, die Fahrzeit beträgt etwa 45–60 Minuten. Die Strecke ist landschaftlich schön und eignet sich auch für einen Tagesausflug. Vom Bahnhof aus sind es zu Fuß 0–15 Minuten bis in die Fußgängerzone und zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt.
Zugverbindungen gibt es ebenfalls aus anderen Regionen Deutschlands mit Umstieg in München, was die Bahn zu einer umweltfreundlichen und stressfreien Anreisemöglichkeit macht.
Mit dem Auto
Kommst du mit dem Auto, erreichst du Murnau am einfachsten über die Autobahn A95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Nach gut 50–60 Kilometern nimmst du die Ausfahrt Murnau/Kochel und folgst der Bundesstraße weiter Richtung Ortszentrum. In der Innenstadt kann ich den Parkplatz P3 Utzschneiderstraße/Forstanger und die Tiefgarage P1 des Kultur- & Tagungszentrums (KTM) empfehlen. Beide befinden sich in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone.
Mit dem Fernbus oder regionalen Bus
Wer mit Fernbussen anreist, kommt meist über München, wo es Anschlussmöglichkeiten an regionale Buslinien oder die Bahn gibt. Innerhalb der Region verbinden verschiedene Buslinien den Ort und die Umgebung, zum Beispiel zur Weiterfahrt Richtung Sehenswürdigkeiten oder ins Freilichtmuseum Glentleiten.
Tagesausflug ab München
Murnau eignet sich auch sehr gut für einen Tagesausflug ab München. Die Verbindung per Zug dauert etwa eine Stunde, und du kannst einen herrlichen Tag zwischen See, Kunst und Landschaft verbringen, ohne allzu früh aufstehen zu müssen.
💡 Tipp: Wenn du mit der Bahn anreist, lohnt sich das Bayern-Ticket für Gruppen oder Tagestouren – damit kannst du günstig und flexibel im ganzen Regionalverkehr unterwegs sein und zum Beispiel auch Ausflüge zu den Seen oder anderen Orten rund ums Blaue Land einplanen.
Fazit: Murnau – schön auf den ersten Blick, vielschichtig beim zweiten
Murnau ist ein Ort, der auf Anhieb gefällt. Die bunten Fassaden der Fußgängerzone, die Nähe zum Staffelsee, das offene Alpenvorland und das Murnauer Moos verleihen dem Markt eine besondere Leichtigkeit. Man kann hier wunderbar ankommen, bummeln, genießen – und sich einfach treiben lassen.
Gleichzeitig zeigt sich Murnau umso reicher, je mehr Zeit man sich nimmt. Im Gespräch mit Jac-Peter Tölkes, bei Streifzügen durch das Moos oder beim Besuch der Museen wird spürbar, wie eng Kunst, Landschaft und Geschichte hier miteinander verbunden sind. Murnau ist deshalb nicht nur ein hübsches Ziel für einen ersten Besuch, sondern ein Ort, der neugierig macht und zum Wiederkommen einlädt – mit immer neuen Blickwinkeln und Eindrücken.
Wenn dich Murnau und das Blaue Land neugierig gemacht haben:
In meinem großen Überblick zu den 52 schönsten Regionen Deutschlands findest du weitere Ziele, die sich – ähnlich wie Murnau und das Blaue Land – gut für entschleunigtes Reisen mit kulturellem Fokus eignen.

